Sonderführung am 12. September 2021 TAG DES OFFENEN DENKMALS®

Organisiert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, lädt der „Tag des offenen Denkmals“ in jedem Jahr zum Entdecken ein ‒ in diesem Jahr unter dem Motto „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“. Die Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe ist am 12. September mit einer Sonderführung dabei.

Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe, Kapellenraum

Hochaufstrebend und klar gegliedert: der Innenraum der Grabkapelle.

DIESJÄHRIGES MOTTO „SEIN & SCHEIN“

Der bundesweite Aktionstag am 2. Septemberwochenende wird durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Mehr als 7.500 Denkmale werden jedes Jahr unter einem anderen Motto für Besucherinnen und Besucher geöffnet ‒ in diesem Jahr lautet es „Sein & Schein ‒ in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“. Monumente der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg wie die Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe beteiligen sich mit Führungen am „Tag des offenen Denkmals“ ‒ mit dem Ziel, neue Facetten zu zeigen.

Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe

Eines der wichtigsten Monumente Badischer Geschichte.

Monument PRIVATEr TRAUER

Die Großherzogliche Grabkapelle wurde im Jahr 1896 fertiggestellt. Auftraggeber waren der badische Großherzog Friedrich I. und seine Gemahlin Luise von Preußen. Nachdem der jüngste Sohn Ludwig Wilhelm in jungen Jahren plötzlich verstarb, wünschte sich das Großherzogspaar einen abgelegenen Ort, um „in der Abgeschiedenheit des tiefen Waldfriedens“ in Ruhe trauern zu können. Bis zum Bau der Grabkapelle wurden Familienmitglieder der badischen Herzogsfamilie entweder in der Schlosskirche St. Michael in Pforzheim oder in der Gruft der evangelischen Stadtkirche Karlsruhe beigesetzt.

125 JAHRE ‚EWIGE RUHE‘ IM HARDTWALD

Die Sonderführung am Tag des offenen Denkmals widmet sich ausführlich der Geschichte der Großherzoglichen Grabkapelle und den hier beigesetzten Persönlichkeiten. Die vor 1888 verstorbenen Familienmitglieder der badischen Herrscherfamilie wurden ursprünglich in der Gruft der Schlosskirche Karlsruhe beerdigt und erst in Folge des Zweiten Weltkrieges in die Grabkapelle im Hardtwald überführt. Im Familiengrab befinden sich fünf der sieben Großherzöge von Baden.

Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe, Gruft

Die Gruft unter der Grabkapelle.

Service

Tag des offenen Denkmals®

„Mehr Schein als Sein“
Sonderführung „125 JAHRE ‚EWIGE RUHE‘ IM HARDTWALD“

Veranstaltungsort

Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe
Klosterweg 11
76131 Karlsruhe

Termin

Sonntag, 12. September 2021
14:00 Uhr mit Sandra Eberle M.A., Paul-Ludwig Schnorr oder Helene Seifert M.A.

Preis

Kostenfrei

Teilnehmerzahl

Maximal 15 Personen.

Information und Anmeldung

Anmeldung über das Service Center

HINWEISE

Für die Begehung der Gruft empfiehlt sich wärmere Kleidung.
Begehen auf eigene Gefahr; Trittsicherheit erforderlich.
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Die PDF-Dateien sind derzeit in den meisten Fällen leider nicht barrierefrei. Sollten Sie ein PDF benötigen, melden Sie sich bitte telefonisch bei unserer Hotline unter +49(0)72 51.74-27 70. Diese informiert gern über die Inhalte der PDF-Dateien.

CORONA-VIRUS COVID-19

Für die Führungen gilt die Einhaltung der nachfolgenden Vorgaben:

  • A-H-A-Regeln Einhaltung der AHA-Regeln
    - Der Mindestabstand zwischen jedem Beteiligten von 1,5 Metern, wenn möglich sogar 2 Metern, kann während der ganzen Führung garantiert werden.
    - Hygiene praktizieren - Desinfektion und Händewaschmöglichkeiten sind sowohl im Wächterhaus (Kassenraum und in den Sanitäranlagen) als auch in der Großherzoglichen Grabkapelle vorhanden.
    - Es gilt das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung. Dies gilt sowohl für die Besucher*innen als auch für das Führungspersonal.
  • Die Teilnehmerzahl wird auf eine bestimme Maximalanzahl beschränkt.
  • Aufgrund der begrenzten maximal zulässigen Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung per Telefon unter +49(0)62 21. 658 88 15 oder per E-Mail an service@schloss-bruchsal.de erforderlich. Eine Terminbuchung ist über das Service-Center per Telefon oder E-Mail möglich.
  • Nach der Corona-Verordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg sind wir verpflichtet, die Kontaktdaten wie Name und Vorname, Adresse, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie Datum des Besuchs, Uhrzeit (von – bis), Startzeitpunkt der Führung abzufragen. Die Erhebung soll einer möglichst schnellen Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten mit dem Virus dienen. Diese Daten werden 4 Wochen lang gespeichert. Die Kontaktnachverfolgung kann vor Ort über die Luca-App oder über das Kontaktformular (Download im Vorfeld möglich) erfolgen.
  • Eine ausführliche Einweisung der Teilnehmer*innen über den Ablauf der Führung erfolgt durch das Führungspersonal.

Kontaktformular herunterladen (PDF - nicht barrierefrei*)

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